Aktuelles​

Morgens beim Treffpunkt am Brunnen singen wir das Anfangslied: Das Lied wird nach der Melodie des "Alle Vöglein sind schon da..." gesungen.

"Gerbe Zwergli, sind ihr alli da?

Guet, dä chömmer inägah!

Spilä, singä, zämä sii,

Znüni ässe au nu glii,

Gschichtä lose, fröhlich sii,

Rita und Gudrun sind debii."

Nun laufen wir gemeinsam in Richtung Mehrzweckraum.

"Gerbe Zwergli, chömed all,

laufed mit zu üsem Saal.

A dä Mamis tüemer winkä,

schlüüfed gschnäll i üsi Finkä.

I dä Gerbe simer hüt,

zämä mit dä älterä Lüüt!"

 

"Hilf mir, es selbst zu tun":

Die Kinder laufen selbstständig am Seil mit dem Gerbe Zwergli Team in die Garderobe.

Jedes Kind versucht sich abzuziehen und seine Sachen in die gekennzeichneten Fächli zu stellen und legt Finken/Anti-Rutsch-Socken an.

Die Eltern der neuen Kinder sind eingeladen, in den ersten vier bis sechs Wochen der Eingewöhnungszeit, zeitweise im Spielgruppenraum Platz zu nehmen. In Absprache mit der Spielgruppenleitung wird die Ablösung schrittweise vollzogen.

Nach den Herbstferien sollen die Kinder selbstständig am Seil mit der Leitung in die Garderobe gehen.

Meist können die Kinder eventuelles Heimweh besser überwinden, wenn die Eltern sich kurz und herzlich verabschieden, dem Kind zutrauen, eine Zeit lang ohne Anwesenheit der Eltern in der Spielgruppe zu spielen und es dann zuverlässig und pünktlich wieder abzuholen.

Ablauf

 

Wir beginnen den Morgen miteinander im Kreis.

Wir begrüssen uns mit Namen und singen Lieder. Jedes Mal gibt es eine kleine Lerneinheit passend zu Jahreszeit und aktuellem Geschehen.

Danach ist Zeit für Freispiel

Das Kind bestimmt, was und mit wem und wie lange es etwas spielen möchte. Es darf aus dem vielfältigen, aber überschaubaren Angebot wählen. Im kindlichen Alltag bedeutet Spielen Arbeit. Die Kinder verinnerlichen auf spielerische Art ihren Alltag und das bisher Erlebte.

Dabei müssen auch Konflikte bewältigt werden.

Die Spielgruppenleiterin beobachtet und begleitet das Geschehen und gibt den Kindern die nötige Hilfestellung, selbstständig Wege zur Lösung der Konflikte zu finden. Das Kind lernt dabei eigene Grenzen und die anderer Kinder kennen und zu respektieren. Es lernt, dass Streit zum gemeinsamen Spiel gehört und  wie man nach einer Auseinandersetzung wieder Frieden schliesst.

Im Spiel schlüpfen die Kinder in bestimmte Rollen und treten so in Kontakt mit ihren Gspänli. Im gegenseitigen Miteinander unter Gleichaltrigen beginnen die Kinder soziale Fähigkeiten zu entwickeln. Beispielsweise: Erste Annäherung und Knüpfen von Freundschaften, loses Spiel nebeneinander, das Beobachten Anderer, Kennenlernen neuer Materialien, Üben von grob- und feinmotorischen Fähigkeiten und Bewegung/Turnen mit Musik.

Auf den Basteltischen liegt ein Werkangebot bereit. Der Weg ist das Ziel. Es ist nicht so wichtig, dass die Kinder ein fertiges Produkt herstellen, sondern lernen, mit Schere, Leim, Papier, Stiften, Pinseln oder auch Spielteig umzugehen.

Wir begehen im Jahreskreis die verschiedenen Jahreszeiten, Feste, religiöse Feste und örtliches Brauchtum. Diese werden den Kindern kindgerecht und spielerisch auf ganz einfache Art und Weise verdeutlicht und nahe gebracht. Dazu lernen wir Lieder, einfache Finger-Versli und hören Geschichten zum Thema. Der Rhythmus der Sprache, deutliche Aussprache und das Auslegen von entsprechendem Bildermaterial helfen den Kindern bei der Wortschatzbildung. Fremdsprachigen Kindern erleichtert dies das Erlernen der Schweizer Mundart und der deutschen Sprache.

Vor dem gemeinsamen Znüni gehen wir hinüber zum WC und waschen die Hände. Danach essen wir gemeinsam ein gesundes Znüni.

Im Anschluss gibt es Büechli- und Geschichtenzeit.

Bewegungsspiele im Raum und (bei geeignetem Wetter) Spiel an der frischen Luft auf dem gegnüberliegenden Spielplatz runden den Morgen ab. Die Kinder können um 11:30 Uhr am Brunnen vor der Gerbe wieder in Empfang genommen werden.

Kontakt mit dem Bewohnern des APZ's Gerbe:

Die Spielgruppenleiterin ermöglicht in Absprache mit der Leitung der Gerbe in behutsamer Art und Weise den Kontakt zwischen Alt und Jung. 

Ältere Menschen erfreuen sich an Kinderstimmen und fröhlichem Spiel und erhalten die Möglichkeit, den Mehrzweckraum während der Spielgruppenzeit zu besuchen.

Die Kinder andererseits tragen gemeinsam ab und zu ein Liedli oder Versli im Foyer vor.

Geplant für den Herbst/Winter:

  • Besuche in den Gemeinschaftsstuben der Bewohner

  • wir thematisieren St. Martin (Laternen, 11. November)

  • Adventsfenster (5. Dezember) Ausgestaltung gemeinsam mit Gerbe

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©Maria Goebel

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